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Vision von Nostalgie

Vision von Nostalgie

 

An jenen Tagen wuchsen des Bewusstseins zarte Blüten,
Die Früchte wurden kräftig und das Herz
Begann, gegen die Grenzen jener jungen Brust zu wüten,
Die trug die Lebenslust wie auch den Schmerz.

Vergangen diese Tage, längt verschollen in den Weiten
Der unbarmherzigen und bösen Zeit.
Durch ihre Mühlen konnte nur der schwache Atem schreiten -
Der Rest zerbrach in der Vergangenheit.

Vergessene Gedanken, leerer Seelen Sarkophage,
Erloschene Gefühle, kalt wie Eis,
Die schwachen Worte - Teile jener längst verpönten Sage
Von dem, der in der Jugend schon ein Greis.

Der feste Wunsch, nun endlich das Unmögliche zu wagen,
Die Mauern zu durchschlagen, zu versteh'n,
Wozu die Welt - er blieb in den verdammten alten Tagen,
Zu blind nun, um der Wahrheit Licht zu seh'n.

Ermüdetes Geschwätz von dem, was doch niemals gewesen,
Und Tränen, die nur reine Heuchelei,
Sind, was noch bleibt - der freie Geist ist lange schon verwesen,
Das alte Herz in Ewigkeit entzwei.

 

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